Über Ricky G. Fleischer
Ich entwickle eDebatte als neutrale Infrastruktur für Beteiligung. Ziel ist, dass jede Behauptung über Check → Dossier → Beteiligung nachvollziehbar geprüft wird – ohne Parteibuch, dafür mit klarer Methodik.

Portrait von Ricky G. Fleischer, Initiator von eDebatte.
Fragen & Antworten
Statt eines klassischen Lebenslaufs beantworte ich hier die Fragen, die mir zu eDebatte und meiner Rolle am häufigsten gestellt werden.
Ist eDebatte eine Partei?
Nein. eDebatte ist eine Infrastruktur und Methode, kein Verein und keine Partei. Wir stellen die drei Stufen Check → Dossier → Beteiligung bereit, damit Gemeinden, Initiativen, Medien oder Verwaltungen Debatten nachvollziehbar führen können.
Was passiert mit den Ergebnissen von Abstimmungen?
Ergebnisse, Quellen und Gegenargumente werden offen dokumentiert. Daraus entstehen Dossiers, Berichte und Handlungspfade, die sich gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit belegen lassen. Aus Stimmen sollen belastbare Mandate werden.
Für welche Ebenen ist eDebatte gedacht?
Für jede Ebene, auf der Entscheidungen Bürger:innen betreffen: Gemeinden und Städte, Länder, Bund und Themenräume. Gestartet wird dort, wo Beteiligung ernst genommen wird und Teams bereit sind, die Methode anzuwenden.
Was kann ich als Bürger:in konkret bewegen?
Themen setzen, Beiträge schreiben, Fragen stellen, abstimmen, andere mobilisieren. Je mehr Menschen strukturiert mitmachen, desto sichtbarer werden Mehrheiten und fehlende Perspektiven – und desto schwerer lassen sich Ergebnisse ignorieren.
Wie kann ich mich aktiv beteiligen?
Du kannst Anliegen einreichen, Statements schreiben, Kontextkarten anlegen oder Tests mitfahren. Fachliche Rollen wie Moderation, Fact-Checking oder Community-Hosting werden Schritt für Schritt aufgebaut – mit klaren Spielregeln.
Wie kann ich mich passiv beteiligen?
Mitgliedschaften und Beteiligungsguthaben finanzieren den Betrieb, auch wenn du nicht täglich debattierst. Frühzeitige Nutzung, Feedback und Teilen helfen, die Infrastruktur stabil und unabhängig zu halten.
Woher kam dein Antrieb, Ricky?
Als Vater beschäftigt mich, in welche gesellschaftliche Struktur ich mein Kind schicke. Gleichzeitig sehe ich, wie Beteiligung oft zur Pflichtübung verkommt. eDebatte ist mein Versuch, Verfahren transparent zu machen, damit Entscheidungen besser begründet werden.
Wie finanziert ihr euch – warum nicht nur Fördermittel?
Unabhängigkeit braucht breite Basisfinanzierung: viele kleine Beiträge statt weniger große. Förderungen werden gezielt geprüft, dürfen aber die methodische Neutralität nicht gefährden. Details zu Trägerschaft und Anschrift findest du im Impressum.
Wie setzt ihr KI ein? Entscheidet am Ende eine Maschine?
KI ist bei eDebatte ein Werkzeug: Sie hilft, Texte in Aussagen, Fragen und Belege zu zerlegen, Themen zu clustern und Widersprüche sichtbar zu machen. Entscheidungen treffen Menschen – abgesichert durch Regeln, Logs und offene Verfahren.
Was ist deine Vision für eDebatte?
Vor großen Entscheidungen soll es normal sein, eine strukturierte eDebatte zu fahren. Bürger:innen brauchen einen klaren Ort, um Themen einzubringen und zu verfolgen. Politik und Verwaltung sollen sich auf dokumentierte Verfahren stützen können – statt auf Stimmungen.